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Der Weg ist absolut "einleuchtend" und menschlich - sobald der Mensch nichts mehr sieht, fängt er/sie an zu tasten - die Umgebung zu "erfühlen".

“sehen <-> fühlen” zeigt die Verbindungen zwischen “sehen” und “fühlen” im Makroskopischen wie im Mikroskopischen. Im normal sichtbaren Bereich kann eine Oberfläche (hier: Styropor) sowohl angeschaut als auch mit den Händen abgetastet werden. Das Ergebnis ist ein dreidimensionales “Bild” der Oberfläche. Ähnlich verhält es sich im Mikroskopischen: Hier wird der Finger zur Tastspitze eines Rasterkraftmikroskops, das eine Oberfläche mit ähnlicher Struktur (hier: Opal) abtastet. Anders ist jedoch, dass diese Oberflächenstruktur für das bloße Auge unsichtbar ist. Erst nach der Wandlung der Messdaten am Computer sind die ertasteten Informationen für das menschliche Auge sichtbar. Dem Betrachter soll so gezeigt werden, dass selbst scheinbar komplizierte moderne Messverfahren wie die Rasterkraftmikroskopie leicht auf Prinzipien des täglichen Lebens zurückgeführt werden können.

Titel des Films \ Title of work \ Titre de l'envoi

sehen <-> fühlen

Jahr \ Year \ Année\

2004

Länge \ Length \ Durée

2 Min. 50 Sek.

Regie \ Director \ Metteur en scène

Hans U. Danzebrink

Kamera \ Photography \ Cadreur

Hans U. Danzebrink

Schnitt \ Editing \ Montage

Anja Brunberg

Musik \ Music \ Musique

Andreas Mayer

 

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